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Neues von der Gemeinde Wilsum…

… zur, vom Heimatverein Wilsum e.V. gepflegten und zum Leben erweckten Gelände „Schonevelds Mühle“.

Schonevelds Mühle

Schonevelds Mühle

In den letzten Jahren hatte die Böschung am Mühlenteich sehr gelitten. Um ein Abbrechen dieser zu verhindern, war eine Instandsetzung der Böschung und der Ablaufgräben dringend erforderlich. Dank der Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und Mitgliedern des Heimatvereins Wilsum e.V. und der Gemeinde Wilsum konnte durch die Fa. Wintering im letzten Winter mit den Arbeiten begonnen werden. Seit April dürfen sich nun alle Besucher an der hervorragenden Arbeit erfreuen.

Für die Unterbringung von Maschinen, plant der Heimatverein seit einigen Jahren den Bau einer Remise. Wir freuen uns, nun berichten zu können, dass im April mit dem Bau begonnen wurde und hoffen zum Jahresende auf die Fertigstellung. Wir danken dem Heimatverein für die Finanzierung.

In den letzten Wochen wurde beim Bauerngarten vom Werkstattteam des Heimatvereins ein lebendes Schaukelgerüst aufgestellt. Dies entspricht den Vorgaben für öffentliche Spielplätze. Mit diesem Angebot wird auch den jüngsten Besuchern des Geländes etwas geboten.

Im Sommer beginnt die Sanierung der Mühlenräder durch die Fa. MOLEMA. Dies ist durch Mittel der Emsländischen Landschaft aus dem niedersächsischen Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen, dem ArL (Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems) Meppen, dem Heimatverein und der Gemeinde Wilsum möglich. Diese Maßnahme soll bis zum Ende des Jahres ebenfalls abgeschlossen sein.

Wir bedanken uns im Besonderen beim Vorstand des Heimatvereins, der durch seine guten Vernetzungen zu den einzelnen Projekten die vielen Zuschüsse einholen konnte.

Der Nachbau der Windmühle

Instandhaltung durch den Heimatverein Uelsen und Umgebung e.V.

Im Jahr 1981 feierte die Gemeinde Uelsen ihr 850-jähriges Bestehen. Die Bogengemeinschaft „Lotshook“ hat dabei neben ihrem Bogen an der Höcklenkamper Straße den Nachbau der Windmühle errichtet. Die Nachbarn vom „Lotshook“ erbauten dann 1984 an gleicher Stelle die noch heute stehende Mühle aus Sandstein.

Nachbau der Windmühle

Nachbau der Windmühle

Zur Einweihung der Mühle im Juni 1984 versammelte sich eine große Anzahl von Zuschauern. Bürgermeister Paul Ricken und Gemeindedirektor Wilhelm Veddeler konnten dabei u.a. den Fürsten von Bentheim-Steinfurt, den Heimatdichter Karl Sauvagerd, den Bundestagsabgeordneten Jan Oostergetelo sowie Samtgemeindebürgermeister Geert Elbert begrüßen.

Dazu verfasste Karl Sauvagerd am 09.06.1984 ein plattdeutsches Gedicht mit dem Titel „Bürgerinitiativen“. Das Gedicht liegt dem Heimatverein vor und umfasst fünf DIN-A4-Seiten.

Die Mühle ist bis zum heutigen Tag als kleines Wahrzeichen erhalten geblieben und wird seit einigen Jahren vom Heimatverein Uelsen und Umgebung e.V. instand gehalten. So ist erst kürzlich ein kleiner Zaun errichtet worden und die Holzteile wurden neu lackiert.

So bleibt die „Kleine Windmühle“ auch in Zukunft ein Schmuckstück für unsere Gemeinde.

Europa wird in Uelsen gelebt

Ideen und Möglichkeiten grenzüberschreitender Angebote im Bereich des Rad- und Wandertourismus

Auch in Zukunft muss auf eine gute Entwicklung in einem geeinten und starken Europa gesetzt werden, damit wir auch von weiteren Verbesserungen in der Infrastruktur und im Tourismus profitieren können.

Johann Schepers erläutert das Konzept des Hof Blekker. V.l.n.r.: Landratskandidat Uwe Fietzek, Johann Schüürmann, Hajo Bosch und dem Europaabgeordneten Jens Gieseke.

Johann Schepers erläutert das Konzept des Hof Blekker.
V.l.n.r.: Landratskandidat Uwe Fietzek, Johann Schüürmann, Hajo Bosch und dem Europaabgeordneten Jens Gieseke.

Unter diesem Blickwinkel stand der Besuch unseres EU-Abgeordneten Jens Gieseke kürzlich in Uelsen. Inhaltlich ging es bei dem Treffen mit unserem Samtgemeindebürgermeisterkandidaten Hajo Bosch dabei auch um Ideen und Möglichkeiten grenzüberschreitender attraktiver Angebote, vor allem im Bereich des Rad- und Wandertourismus.

Verbunden war die Stippvisite in der Samtgemeinde Uelsen mit einem Besuch des Heilpädagogischen Bauernhofes – Hof Blekker – , bei dem von Herrn Wilken und Herrn Schepers über das Konzept der Einrichtung mit dem Schwerpunkt der gelebten Inklusion und über die Baumaßnahmen eines neuen Wohntraktes und einer Bed and Breakfast-Unterkunft, als eine weitere touristische Unterkunft in Uelsen, informiert wurde.

Herzlichen Dank noch einmal an den Verein „gemeinsam leben und wohnen e.V.“ für die Gastfreundschaft und an Jens Gieseke für die Unterstützung.

Straßensanierung

Sanierung bedeutender Wirtschaftswege

v.l.n.r Bürgermeister Scholte-Hagen, Stroeve und Beckhuis sowie Herr Egberink vom Bauamt Uelsen freuen sich über die Förderung (Bild GN)

v.l.n.r Bürgermeister Scholte-Hagen, Stroeve und Beckhuis sowie Herr Egberink vom Bauamt Uelsen freuen sich über die Förderung (Bild GN)

Die seit langer Zeit gewünschte Sanierung bedeutender Wirtschaftswege in den drei Gemeinden wird durch Fördermittel der EU und des Landes Niedersachsen sowie erhebliche Eigenmittel ermöglicht.

Über 12 Kilometer Wegstrecke sollen ertüchtigt werden, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,6 Mio. Euro. Profitieren werden Anwohner, Landwirte, Schulbuslinien sowie Rad- und Wandertouristen.

Die beteiligten Gemeinden unterstreichen, dass diese Baumaßnahmen ohne die Förderungen nicht möglich gewesen wären.

Der Dank der Beteiligten gilt dem Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers für die Hilfe im Zuge der Förderung.

Windmühle in Uelsen

Historische Windenergie

Die Windmühle in Uelsen aus dem Jahr 1748 wurde im Jahr 2017 schon sehr erfolgreich teilrestauriert. Das Mauerwerk wurde komplett neu verfugt, aber insbesondere erhielt die Mühle ein neues Kap mit neuen Flügeln und es wurde eine neue Königsachse eingebaut. Insgesamt lagen die Kosten bei über 300 TEUR.

Durch frühzeitige Planungen im Jahr 2018, das Einwerben und die Sicherung von Fördermitteln über das Amt für Regionale Landentwicklung in Meppen, des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Bingo-Umweltstiftung wird es nun, nach erfolgreichem weiteren Ausbau der Technik möglich sein, dass mit Hilfe von – kostenloser – Windenergie die Mühlenflügel die Mahlsteine wieder in Bewegung setzen.

Das Kostenvolumen beträgt ca. 236 TEUR, von denen die Gemeinde einen Eigenanteil von ca. 53 TEUR übernimmt. Wie vor über 100 Jahren wird in Uelsen auf dem Mühlenberg dann wieder Mehl gemahlen. „Die CDU in der Samtgemeinde Uelsen“, so der Vorsitzende Wilfried Segger, „hat das Vorhaben der Gemeinde Uelsen von vorneherein gerne unterstützt.“ „Das wird in der Gemeinde Uelsen ein touristisches Highlight werden“, dessen ist sich auch Bürgermeister Hajo Bosch sicher. Der Dank und der Blick geht in diesem Zusammenhang insbesondere an den Heimatverein Uelsen und Umgebung, der die Mühle betreiben wird und schon jetzt dafür sorgt, dass aus ihren Reihen künftige Müller eine entsprechende Ausbildung erhalten. „Das kann nur ein gutes Miteinander werden.“, so der Vorsitzende des Heimatvereins, Georg Arends.

Gut für den Tourismus in der Gemeinde

Geschichtspfad Uelser Quellen wird gebaut

„Auch das wird dem Tourismus in der Gemeinde bzw. der Samtgemeinde Uelsen gut tun“, dessen ist sich Bürgermeister Hajo Bosch sicher.

Ersten Ideen für einen Geschichtspfad folgte im Jahr 2016 eine Bachelor-Arbeit mit dem Titel „Spurensuche“ von Ruth Beuker aus Uelsen, die in Osnabrück einem Studium zur Landschaftsarchitektin nachging. Die Bacherlor-Arbeit wurde von Gemeinde bzw. Rat sehr positiv aufgenommen und es wurde sich um eine mögliche Umsetzung gekümmert. Das brauchte allerdings einen langen Atem: Anfang August 2018 wurde der Gemeinde der langersehnte Förderbescheid in Höhe von 93 TEUR für das ambitionierte Projekt übergeben. Der Landkreis Grafschaft Bentheim sagte weitere 14 TEUR zu. Ferner erhielt die Gemeinde Uelsen beim Wettbewerb für nachhaltigen Tourismus des Landes Niedersachsen im Jahr 2016 ein Preisgeld in Höhe von 25 TEUR. Mit weiteren 16 TEUR Eigenmitteln der Gemeinde kann nach der Feinplanung durch ein Fachbüro nun der erste Abschnitt des „Geschichtspfad Uelser Quellen“ mit einem Kostenvolumen von insgesamt 148 TEUR gebaut werden. Das zeitliche Baufenster ist sehr kurz – die Fertigstellung ist auf Anfang 2019 festgelegt.

Die Wanderer werden am Parkplatz beim Waldbad starten und zunächst durch den Wald über eine neue Brücke zum Wanderweg um den Mühlenteich gehen. Entlang des Linnenbaches führt der geplante Weg durch das Linnenbachtal. Auf im Wasser liegenden Trittsteinen muss der Bach auch überquert werden. Auf dem Weg kann man in einer ehemaligen Fischerhütte eine Rast einlegen. Der Weg wird entlang des Blekkerhofes und des Bronzezeithofes bis zum Heideweiher „Statt“ führen.

Ferien- und Freizeitpark Itterbeck

Voraussetzungen für Umsetzung geschaffen

Der Rat der Gemeinde Itterbeck hat in seiner Sitzung am 15.08.2017 den Bebauungsplan Nr. 28 – Sondergebiet Ferien- und Freizeitpark Itterbeck – durch die Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und der privaten Anregungen durch Satzungsbeschluss auf den Weg gebracht.

Voraussetzung und Grundlage des Bebauungsplans ist ein städtebaulicher Vertrag der mit dem Vorhabenträger abzuschließen ist.

In diesem Vertrag ist z.B. die gesamte Kompensation geregelt; unter anderem die Aufforstung von ca. 19 ha Wald und die Schaffung von ca 15 ha Heide auf ehemaligen Ackerflächen im Naturschutzgebiet „Itterbecker Heide“.

Alles in allem kann man von einer Win-Win-Situation ausgehen. Sowohl der Natur- und Artenschutz wird profitieren, als auch die Möglichkeit zur Schaffung eines touristischen Highlights in der Niedergrafschaft ist gegeben. Der Ball liegt jetzt im Feld des Investors.

Wir hoffen auf eine baldige Umsetzung.