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Im Gespräch mit Hajo Bosch

Samtgemeindebürgermeisterkandidat im Interview

Samtgemeinde-bürgermeisterkandidat Hajo Bosch im Interview

Samtgemeinde-bürgermeisterkandidat Hajo Bosch im Interview

Hajo Bosch, viele Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde Uelsen kennen dich sicherlich. Stelle dich bitte trotzdem noch einmal kurz vor.

Hallo, ich bin 45 Jahre alt, gebürtiger Uelsener und wohne mit meiner Frau und meinen beiden 17- und 14-jährigen Kindern seit 2004 wieder in Uelsen.

Nach meinem Abitur habe ich an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Berlin studiert und wurde nach drei Jahren zum Diplom-Verwaltungswirt ernannt. Bei der damaligen Bundes-versicherungsanstalt für Angestellte lernte ich als Beamter des gehobenen Dienstes in verschiedenen Abteilungen klassische Verwaltungstätigkeiten von Grund auf kennen.

Um mich beruflich noch breiter aufzustellen, habe ich parallel die Lehrerlaufbahn eingeschlagen und nach dem Studium an der FU in Berlin und an der Uni Osnabrück schließlich als Lehrer wieder den Weg in die Grafschaft und nach Uelsen gefunden.

Wie bist Du zur Politik gekommen?

Vor allem Kommunalpolitik finde ich interessant, weil sie direkt vor Ort Auswirkungen auf das Leben der Menschen hat. Ich habe schon immer versucht, etwas zu bewegen. Das war in der Vergangenheit auch mein Antrieb für viele ehrenamtliche Tätigkeiten, die ich wahrgenommen habe. Darum wollte ich auch Politik aktiv mitgestalten und habe mich 2011 sowohl für den Rat der Gemeinde als auch der Samtgemeinde Uelsen aufstellen lassen. Nachdem ich in beide Räte gewählt wurde, fiel fünf Jahre später die Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Uelsen auf mich.

Jetzt will ich nicht nur aktiv gestalten, sondern auch Verantwortung übernehmen, indem ich mich für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters bewerbe.

Warum sollen die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde am 26. Mai Hajo Bosch wählen?

Ich bin in der Samtgemeinde Uelsen verwurzelt und mit vielen Vereinen und gesellschaftlichen Gruppen vernetzt. Durch meine bisherigen beruflichen Stationen ist mir Verwaltungstätigkeit gut bekannt und auch der Schulbereich, eine der originären Aufgaben einer Samtgemeinde, ist mir mit seinen Sorgen und Wünschen bestens vertraut. Gute Bildung für alle in einer modernen Schule – damit muss die Samtgemeinde punkten können.

Hinzu kommt meine achtjährige ehrenamtliche politische Tätigkeit auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene. In dem Zusammenhang habe ich als Bürgermeister unter Beweis gestellt, dass mit mir in allen Belangen unseres gemeindlichen Zusammenlebens eine konstruktive und offene Zusammenarbeit aller Fraktionen möglich ist.

Ich bin fest davon überzeugt, dass dies insgesamt eine hilfreiche Kombination ergibt, um die Herausforderungen der Samtgemeinde Uelsen zu meistern.

Du hast bereits den Schul- und Bildungsbereich angesprochen, der bei dir auf der Agenda steht. Welche Herausforderungen wirst du noch in den Fokus rücken?

Die Themen, die zu besetzen sind, damit es in die richtige Richtung läuft, sind vielfältig.

Im Bereich des Tourismus sehe ich gute Chancen für die Samtgemeinde, sowohl in der Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern vor Ort als auch mit der niederländischen Partnergemeinde Tubbergen. Wichtig ist mir allerdings, dass wir keine Luftschlösser bauen, sondern mit angemessenen Ausgaben die Samtgemeinde auch für die einheimischen Bürgerinnen und Bürger lebens- und liebenswert gestalten und erhalten.

Wirtschaftsförderung ist ebenfalls ein ganz wichtiger Aspekt. Dazu zähle ich auch die Landwirtschaft mit vielen vor- und nachgelagerten Unternehmen. Es wird darum gehen, als ergebnisoffener Ansprechpartner in stetem Austausch mit ansässigen Firmen zu bleiben und die Rahmenbedingungen attraktiv zu gestalten, damit sie sich am Standort in der Samtgemeinde Uelsen wohlfühlen. Dabei steht die weitere Verfolgung des Breitbandausbaues sicherlich an oberster Stelle. Aber auch die Versorgung mit Kita-Plätzen und die Entwicklung der weichen Standortfaktoren spielen eine nicht minder bedeutende Rolle.

Zu Letzterem gehört für mich dann auch wieder der Bereich des touristischen Angebotes. Über die gesetzlich verpflichtenden Aufgaben des Brandschutzes hinaus ist für mich eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Feuerwehr unerlässlich.

Weitere wichtige Anliegen, die die Menschen in der Samtgemeinde bewegen, sind die Versorgung mit niedergelassenen Hausärzten und der Bereich der Pflege. Auf diesen Gebieten müssen wir alle Möglichkeiten der Ansiedlung (auch unkonventionelle) ausschöpfen und auch über interkommunale Ideen und Lösungsansätze nachdenken.

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten und sprechen Sie Hajo Bosch auf den Bürgerinfoveranstaltungen oder privat an, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben.

 

Bürgerversammlungen mit Hajo Bosch (jeweils 20.00 Uhr):

  • 08.04. Wielen (genauer Ort wird noch bekanntgegeben)
  • 09.04. Wilsum (Dorfgemeinschaftshaus)
  • 10.04. Getelo (Dorfgemeinschaftshaus)
  • 15.04. Gölenkamp (Schule)
  • 16.04. Halle (Dorftreff)
  • 17.04. Itterbeck (Bürgerzentrum)

Europa wird in Uelsen gelebt

Ideen und Möglichkeiten grenzüberschreitender Angebote im Bereich des Rad- und Wandertourismus

Auch in Zukunft muss auf eine gute Entwicklung in einem geeinten und starken Europa gesetzt werden, damit wir auch von weiteren Verbesserungen in der Infrastruktur und im Tourismus profitieren können.

Johann Schepers erläutert das Konzept des Hof Blekker. V.l.n.r.: Landratskandidat Uwe Fietzek, Johann Schüürmann, Hajo Bosch und dem Europaabgeordneten Jens Gieseke.

Johann Schepers erläutert das Konzept des Hof Blekker.
V.l.n.r.: Landratskandidat Uwe Fietzek, Johann Schüürmann, Hajo Bosch und dem Europaabgeordneten Jens Gieseke.

Unter diesem Blickwinkel stand der Besuch unseres EU-Abgeordneten Jens Gieseke kürzlich in Uelsen. Inhaltlich ging es bei dem Treffen mit unserem Samtgemeindebürgermeisterkandidaten Hajo Bosch dabei auch um Ideen und Möglichkeiten grenzüberschreitender attraktiver Angebote, vor allem im Bereich des Rad- und Wandertourismus.

Verbunden war die Stippvisite in der Samtgemeinde Uelsen mit einem Besuch des Heilpädagogischen Bauernhofes – Hof Blekker – , bei dem von Herrn Wilken und Herrn Schepers über das Konzept der Einrichtung mit dem Schwerpunkt der gelebten Inklusion und über die Baumaßnahmen eines neuen Wohntraktes und einer Bed and Breakfast-Unterkunft, als eine weitere touristische Unterkunft in Uelsen, informiert wurde.

Herzlichen Dank noch einmal an den Verein „gemeinsam leben und wohnen e.V.“ für die Gastfreundschaft und an Jens Gieseke für die Unterstützung.

Straßensanierung

Sanierung bedeutender Wirtschaftswege

v.l.n.r Bürgermeister Scholte-Hagen, Stroeve und Beckhuis sowie Herr Egberink vom Bauamt Uelsen freuen sich über die Förderung (Bild GN)

v.l.n.r Bürgermeister Scholte-Hagen, Stroeve und Beckhuis sowie Herr Egberink vom Bauamt Uelsen freuen sich über die Förderung (Bild GN)

Die seit langer Zeit gewünschte Sanierung bedeutender Wirtschaftswege in den drei Gemeinden wird durch Fördermittel der EU und des Landes Niedersachsen sowie erhebliche Eigenmittel ermöglicht.

Über 12 Kilometer Wegstrecke sollen ertüchtigt werden, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,6 Mio. Euro. Profitieren werden Anwohner, Landwirte, Schulbuslinien sowie Rad- und Wandertouristen.

Die beteiligten Gemeinden unterstreichen, dass diese Baumaßnahmen ohne die Förderungen nicht möglich gewesen wären.

Der Dank der Beteiligten gilt dem Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers für die Hilfe im Zuge der Förderung.

Digitalisierung und Fachkräfte großes Thema

Austausch zu Digitalisierung, Fachkräftemangel, Auszubildende und Bürokratie

Samtgemeindebürgermeisterkandidat Hajo Bosch, Landratskandidat Uwe Fietzek und der Generalsekretär der CDU Niedersachsen, Kai Seefried besuchten die Firma Peters Stahlbau

Samtgemeindebürgermeisterkandidat Hajo Bosch, Landratskandidat Uwe Fietzek und der Generalsekretär der CDU Niedersachsen, Kai Seefried besuchten die Firma Peters Stahlbau

Vor kurzem besuchte Samtgemeinde-bürgermeisterkandidat Hajo Bosch die Firma Peters Stahlbau. Begleitet wurde er vom Landratskandidaten Uwe Fietzek und dem Generalsekretär der CDU Niedersachsen, Kai Seefried. Nach einem kurzweiligen Rundgang durch die Werkshalle, bei dem sich ein beeindruckendes Unternehmen präsentierte, fand anschließend ein interessanter Austausch zu den Themen Digitalisierung, Fachkräftemangel, Auszubildende und Bürokratie statt.

Die Herausforderungen in diesen Bereichen wurden sehr deutlich und die langfristigen Aufgabenstellungen motiviert von den Vertretern der CDU aufgenommen, um langfristige und gute Lösungen hinsichtlich dieser Themen zu erarbeiten.

Vielen Dank nochmals an alle Beteiligten und unseren Gastgeber Peters Stahlbau!

Schutzstreifen K40 – Radwegneubau

Neuer Radweg soll zeitnah verwirklicht werden

Es war ein Projekt, das die Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße 40 zwischen Halle und Getelo überzeugte – aber nicht das zuständige Bundesministerium.

Nun sollen die roten Schutzstreifen für Radfahrer bald verschwinden. Anstelle der Schutzstreifen will der Landkreis nun bald einen Radweg in einer Länge von 7-8 km bauen. Die Planungskosten dafür in Höhe von knapp 300.000 Euro wurden vom Kreistag außerplanmäßig bereitgestellt. Allerdings braucht der Bau einige Vorlaufzeit, da unter anderem vom Landkreis etliche Hektar Land zugekauft werden müssen. Bestenfalls kann er im Jahr 2020 gebaut werden. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 3.000.000 Euro.

Die vielen Fahrradtouristen und vor allen Dingen die Bürger der Gemeinde Halle freuen sich darauf, dass dieses Projekt doch recht zeitnah Wirklichkeit wird.

Ortsfeuerwehr in Wilsum

Neues Feuerwehrhaus wurde übergeben

Im Beisein von vielen Feuerwehrkameraden und zahlreichen Ehrengästen wurde das neue Feuerwehrhaus am 8. März 2019 von Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers an Ortsbrandmeister Jörg Gerritzen von der Ortsfeuerwehr Wilsum seiner Bestimmung übergeben.

Vorausgegangen war im Jahr 2015 der Feuerwehrbedarfsplan für die Feuerwehren in der Samtgemeinde Uelsen insgesamt. Dabei wurde deutlich, dass das alte, und somit in die Jahre gekommene Feuerwehrhaus, seinen Zweck nicht mehr erfüllen konnte. Mit einem Finanzierungsvolumen von 1,3 Mio. € wurde jetzt ein Gebäude mit 4 Fahrzeugboxen und einer zeitgemäßen Ausstattung geschaffen, das seinem Anspruch für die nächsten Jahrzehnte gerecht werden soll.

Herbert Koers betonte in seiner Ansprache, dass die Feuerwehrkameraden neben den normalen Diensten viel ehrenamtliche Arbeit in das Projekt investiert hätten. Dafür spreche er seinen Dank und seine Anerkennung aus. Und dies auch insbesondere, weil zeitgleich im letzten Jahr auch noch ein gebrauchtes Fahrzeug angeschafft wurde, aus dem jetzt mit großer ehrenamtlicher Arbeit ein neuer Schlauchwagen entstanden ist.

Alles in allem „Gut angelegtes Geld“ für die Feuerwehr, so der CDU-Ortsvorsitzende Wilfried Segger, da sie damit ihren Auftrag „Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr“ weiterhin gut ausüben könne.

Vorschlag des CDU-Vorstandes

Hajo Bosch Kandidat für Amt des Samtgemeindebürgermeisters

Der Uelsener Bürgermeister wurde vom CDU-Samtgemeindevorstand einstimmig für die Nominierung zum CDU-Kandidaten für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters vorgeschlagen. Nun müssen ihn die CDU-Mitglieder in einer Mitgliederversammlung im Dezember noch nominieren.

Hajo Bosch

Hajo Bosch Kandidat für Amt des Samtgemeindebürgermeisters

Der gebürtige Uelsener wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Uelsen. Nach seinem Abitur studierte der heute 45-Jährige zunächst an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Berlin.

Dort wurde er nach drei Jahren zum Diplom-Verwaltungswirt ernannt. Bei der damaligen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (heutigen Deutschen Rentenversicherung Bund) lernte er danach in verschiedenen Abteilungen die Verwaltungstätigkeit von der Pike auf kennen. Parallel schlug er die Lehrerlaufbahn ein und absolvierte zunächst an der FU in Berlin und später, durch einen beruflichen Wohnortwechsel bedingt, in Osnabrück das Lehramt für Grund- und Hauptschulen.

Seit 2015 ist Hajo Bosch an der Oberschule Uelsen als Lehrer beschäftigt. Dort liegt ihm nicht nur die reine Lehrtätigkeit am Herzen. Auch die Schulentwicklungsarbeit findet sein Interesse und so wurde er mit Beginn seiner Tätigkeit in Uelsen auch in den Schulvorstand der Oberschule gewählt.

In die Kommunalpolitik trat Hajo Bosch 2011 ein. Er wurde bei der damaligen Kommunalwahl in die Räte der Gemeinde und Samtgemeinde Uelsen gewählt und ist seitdem auf vielfältige Art in die politischen Entscheidungsprozesse des Samtgemeindebereiches eingebunden. Seit November 2016 ist Hajo Bosch nach einem überzeugenden Wahlergebnis bei der vorangegangenen Kommunalwahl Bürgermeister der Gemeinde Uelsen. Nun möchte er gerne in weiterer verantwortlicher Position die Gemeinde und Samtgemeinde Uelsen zukunftsfähig voranbringen.

Privat verfolgt er viele sportliche Ereignisse, nicht nur überregional, sondern vor allem auch beim SV Olympia Uelsen, dessen Vorsitzender Hajo Bosch von 2012 bis 2018 war. In seiner Freizeit sieht man ihn zudem oft mit seiner Familie beim Radfahren durch die Samtgemeinde.

Für uns ist Hajo Bosch als einheimischer Kandidat, der Land und Leute kennt, die richtige Wahl. Er hat in seiner Zeit als Bürgermeister bewiesen, dass er Ziele fokussiert verfolgt, aber auch Menschen zusammenführen und motivieren kann.