Gemeinde Uelsen bekämpft EPS

Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung

Auch in der Region Grafschaft Bentheim breitet sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) immer umfangreicher aus. Die auch in der Vergangenheit bei uns stattfindenden milden Winter und warmen Frühjahre bieten der eigentlich aus Südeuropa stammenden Schmetterlingsart gute Lebensbedingungen. Die Gemeinde Uelsen hat daher Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung getroffen und ruft gleichzeitig zur Vorsicht auf. Denn die Brennhaare des EPS können bei Kontakt zu lokalen Hautausschlägen, starkem Juckreiz, Reizungen der Schleimhäute sowie allergischen Schockreaktionen führen.

In Uelsen schaut man momentan gespannt auf die Ergebnisse der Bekämpfung des EPS mittels Baumfallen und durch das erfolgte Anbringen von Meisenkästen.

Als besonders erfolgreich hat sich im letzten Jahr allerdings bereits das Absaugen der Nester mittels eines speziellen Saugers erwiesen. Über 1000 Nester wurde auf dieses Art entfernt.

Darum wurde bereits im Frühjahr eine zweite Absauganlage angeschafft, sodass inzwischen zwei Teams in den frühen Morgenstunden parallel auf dem Gemeindegebiet unterwegs sind und Nester absaugen. Dadurch kann die Bekämpfung noch schneller und umfangreicher durchgeführt werden und die Bevölkerung vor den Folgen des EPS geschützt werden. Je nach Gefahrenlage werden zunächst befallene Bäume in der Nähe von Schulen, Kindergärten und sensiblen Einrichtungen abgesogen. Danach erfolgt die Absaugung in den Siedlungsgebieten